Sexualtherapie: Störungen der männlichen Sexualität
Vorzeitiger Samenerguss / Ejaculatio praecox
Viele Männer leiden unter einem vorzeitigen Samenerguss.
Betroffen sind vor allem Männer, die von innerer Unruhe getrieben sind: Ständig mit sich selbst unzufrieden, stellen sie hohe Erwartungen an Beruf und Familie und stehen nervlich wie körperlich unter Dauerdruck. Im vorzeitigen Erguss wird ein Teil dieser Spannung sexualisiert abgebaut.
In der Sexualtherapie erkläre ich diese Zusammenhänge und zeige schnelle, auf den einzelnen Mann zugeschnittene Lösungen auf. Mehr Details im Beitrag Ejaculatio praecox.
Erektionsstörungen / Impotenz
Soweit nicht organisch bedingt, sind Erektionsstörungen und Impotenz die Folge innerer, emotionaler Blockaden – meist unerledigte seelische Verletzungen und Demütigungen. Sie verhindern die innere Stabilität und Sicherheit, die ein Mann auch in der Sexualität braucht.
In der Sexualtherapie werden diese Blockaden gelöst und in kraftvolle Impulse verwandelt; stabile Erektionen werden dann wieder zu verlässlichen Begleitern des Sexuallebens.
Lustlosigkeit / Libidoverlust
Immer mehr Männer verlieren die Lust an der Sexualität.
Oft sind Männer betroffen, die Auseinandersetzungen in der Partnerschaft aus dem Weg gehen; der Rückzug aus der Kommunikation wirkt sich auch sexuell als Reserviertheit aus.
Auch starke, lang anhaltende berufliche oder private Überlastung kann dahinterstehen – die Männer fühlen sich ausgelaugt und finden keine Freude mehr am Leben.
In beiden Fällen bringt die Sexualtherapie die inneren Bedürfnisse (nach Freude, Spaß und Sexualität) und die realen Verhältnisse wieder ins Gleichgewicht; meist genügen dafür drei bis fünf Monate.
Sexsucht, Onlinesucht, Internet-Sex
Vor allem Männer, die sich beruflich stark zusammenreißen, wenig auf ihr Gefühlsleben achten und »Kopfmenschen« sind, holen sich fehlende innere Lebendigkeit über Sexualität – oft nicht mit realen Partnern, sondern mit Bildern und Filmen. Weil das Material mit der Zeit seine Wirkung verliert, braucht es immer neue Reize; nach drei bis vier Jahren hat sich ein Kreislauf mit suchtähnlichen Strukturen entwickelt. In der Arbeit mit den betroffenen Männern geht es mir vor allem darum, von der einsamen Selbstbefriedigung zurück zur gemeinsamen Sexualität zu finden. Vertiefung im FAQ-Beitrag Pornos, Internet-Sex, Sexsucht.

